Zum Inhalt
Home » Es ist Sommer – lasst uns in Wasser springen

Es ist Sommer – lasst uns in Wasser springen

    Ein sonniger Tag am Wasser – ob es der Klopeiner See oder das Meer ist – verspricht Spaß und Abkühlung. Doch damit der Badeausflug auch wirklich angenehm und sicher verläuft, gibt es einige Dinge zu beachten. Ob du mit Freunden, Familie oder allein unterwegs bist, ob du ein belebtes Strandbad oder in eine ruhige Bucht bevorzugst – auch beim Baden gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit nicht danach das böse Erwachen kommt. Vieles ist selbstverständlich, dennoch wollen wir es kurz in Erinnerung rufen:

    1. Sonnenschutz ist Pflicht

    Die UV-Strahlung wird oft unterschätzt, vor allem bei leichtem Wind oder bewölktem Himmel. Deshalb solltest du immer auf den richtigen Sonnenschutz achten:

    • Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mind. LSF 30) verwenden und regelmäßig nachcremen, besonders nach dem Schwimmen. Wichtig! Vor allem bei Kindern IMMER auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten.
    • Eine Kopfbedeckung tragen bzw. Schatten bevorzugen (Schirm, Baum), um einem Sonnenstich vorzubeugen.
    • Sonnenbrille mit UV-Schutz nicht vergessen.
    • Schattenpausen einlegen, vor allem zwischen 11 und 15 Uhr wird empfohlen, längeren Sonnenaufenthalt zu vermeiden.
    • (Lange) Sonnenbäder lassen die Haut schneller altern. Du hast nur diese eine Haut, nimm auf sie Rücksicht und pflege sie gut, vor allem dann, wenn sie vielleicht doch einmal zu viel Sonne abbekommen hat.
    strohsonnenschirm vor blauem Himmel

    2. Genug trinken – aber das Richtige

    Bei warmen Temperaturen verliert der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit. Auch wenn die Temperaturen in Wassernähe meistens als angenehmer empfunden werden, vergiss nicht auf das regelmäßigeTrinken. Vor allem Kinder können beim Spielen schnell darauf vergessen, daher sollte ihnen das Trinken immer wieder angeboten werden.
    Bevorzuge Wasser oder ungesüßten Tee – vermeide zuckerhaltige Limonaden und Alkohol, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten können. Am besten hast du eine (gekühlte) Wasserflasche dabei. Was tun bei Hitze haben wir in einem eigenen Beitrag für dich zusammengefasst.

    3. Rücksicht auf andere

    In beliebten Strandbädern kann es schon einmal platzmäßig etwas enger werden und auch du möchtest nicht mit einer Frisbeescheibe frisiert werden oder von Wespen belebte leere Getränkedosen auf deinem Liegeplatz vorfinden. Beachte daher:

    • Spiele mit Ball, Frisbee & Co. mit genügend Abstand zu anderen Strandbesuchern. An einigen Stränden gibt es auch gekennzeichnete Spielwiesen und/oder Spielplätze
    • Achte auf die Lautstärke, wenn du Musik hörst. Mit Kopfhörern bist du auf der sicheren Seite.
    • Halte den Strand sauber – Müll gehört in die aufgestellten Abfalleimer oder wieder mitgenommen.
    • Tiere sind nicht überall erlaubt – informiere dich vorab über die jeweiligen Regeln.

    4. Sicheres Schwimmen

    Auch wenn das Wasser einladend wirkt, gibt es ein paar Regeln, die beachtet werden müssen:

    • Nie überhitzt ins kalte Wasser springen – das kann zu Kreislaufproblemen führen.
    • Nur in ausgewiesenen Badezonen schwimmen – vor allem am Meer können Strömungen (auch durch die Gezeiten) oder Boote gefährlich werden.
    • Nicht übermütig werden – die eigene Kondition realistisch einschätzen.
    • Niemals in unbekannte Gewässer springen – es könnte weniger tief als angenommen sein.
    • Kinder nie unbeaufsichtigt im Wasser lassen!
    tauchende Frau in smaragdgrünem Wasser

    5. Die richtige Ausrüstung

    Bei einem kurzen Sprung ins kühle Nass reicht meistens Badebekleidung und ein Handtuch. Willst du mehr Zeit am Strand genießen, solltest du doch etwas mehr berücksichtigen:

    • ein Badetuch, Picknickdecke oder eine Strandmatte, auf die du dich setzen/legen kannst.
    • Badebekleidung zum Wechseln – es ist nicht empfehlenswert, länger in einem nassen Badeanzug zu bleiben, da dann auch im Sommer unangenehme Erkältungen oder auch Blasenentzündung drohen.
    • Badeschlapfen (für steinige Strände oder zum Schutz vor heißen Böden)
    • Badeschuhe an (einigen) Meeresstränden (Schutz vor Seeigel, aber auch zerbrochenen Muscheln)
    • Sonnenschirm oder Strandzelt
    • Etwas zum Snacken (am besten kühl und leicht verdaulich) und Trinken (siehe Punkt 2)
    • Kleine Strand-Apotheke – besonders wichtig, wenn Kinder dabei sind (Pflaster, Desinfektionsmittel, Pinzette, kühlendes Gel bei Insektenstichen)

    6. Achte auf Warnhinweise

    und nimm sie ernst. Viele Strände – vor allem am Meer – sind mit Flaggen, Tafeln oder Lautsprecherdurchsagen ausgestattet. Sie informieren über Wasserqualität, Wellen, Quallen, Strömungen, Gewitter oder andere Gefahren.


    Fazit

    Ein Tag am Strand kann pure Erholung bedeuten – wenn man gut vorbereitet ist. Mit dem richtigen Verhalten, ausreichend Schutz und einem wachen Blick für die Umgebung steht einem gelungenen Badeerlebnis nichts im Wege. Also: Pack die Badesachen, denk an den Sonnenschutz – und genieße den Sommer!

    gelbe Schirme un dLiegen am Meeresstrand