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Sommer = Sonnenschutzzeit

Der Sommer hat sich heuer bereits im Mai von seiner besten Seite gezeigt. Sogar die Seen luden schon zum Baden ein und Sonnenhungrige machten es sich auf Liegewiesen und Badestegen gemütlich. Während wir die Sonnenstrahlen und ihre Wärme genießen, sieht unsere Haut dies nicht ganz so entspannt. Spätestens wenn sie rot und berührungsempfindlich wird oder sogar Bläschen bildet haben wir mit dem Sonnenbad übertrieben. Die Sonne steht bereits sehr hoch und stellt leider neben all den angenehmen Effekten des Sommers eine ernst zu nehmende Gefahr für unser größtes Organ, die Haut dar.

Was ist ein Sonnenbrand?

Kleinere oder auch großflächige Hautbereiche leuchten rot, scharf abgegrenzt zu jenen Hautstellen, die durch Bekleidungsstücke abgedeckt waren. Die Berührung schmerzt, oft bilden sich auch Bläschen und nach einiger Zeit beginnt sich die Haut zu schälen.

Sonnenbrand auf Schulter und Rücken, mit Sonnencreme ist ein trauriges Smiley auggezeichnet

Ein Sonnenbrand ist eine akute Entzündung der Haut und gleicht einer Verbrennung ersten bis zweiten Grades, verursacht vor allem durch die UV-Strahlung der Sonne. Je heller der Hauttyp, umso anfälliger ist jemand für einen Sonnenbrand. Ein leichter Sonnenbrand verursacht eine Hautrötung, bei einem starken Sonnenbrand kommt es zu Bläschenbildung und im Extremfall können sogar Narben zurück bleiben. Klingt unangenehm, ist es auch. Unbestritten ist: Das ist für unserer Haut nicht gesund, auch wenn sie über gewisse Reparaturmechanismen verfügt. Es heißt, die Haut vergisst keinen Sonnenbrand. Sie altert schneller und das Hautkrebsrisiko steigt.

Aber Sonne ist doch wichtig!

Richtig, wir brauchen die Sonne genauso wie die Luft zum Atmen, wie Essen und Trinken. Sonnenstrahlen haben nicht nur eine stimmungsaufhellende Wirkung auf unser Gemüt, sondern sorgen auch dafür, dass unser Körper selbst Vitamin D, auch Sonnenvitamin genannt, bilden kann. Dies ist wichtig für unser Immunsystem und unsere Knochen. Die gute Nachricht: Um Vitamin D bilden zu können, ist es nicht notwendig stundenlang in der Sonne zu braten. In den meisten Ratgebern werden 15 bis 30 Minuten Sonne pro Tag, je nach Jahreszeit, als ausreichend beschrieben. Und man muss im Sommer natürlich nicht in der Mittagshitze unter gleißender Sonne spazieren gehen, sondern kann dies zu jenen Tageszeiten tun, in denen die UV-Strahlung geringer ist.

Füße vor einem Wasserhintergrund/See

Es kursieren immer wieder Gerüchte, dass ein hoher Sonnenschutz die Vitamin D Bildung stört. Angesichts der doch recht kurzen Zeit, die ausreicht, um dieses Sonnenvitamin zu bilden, ist diese Sorge unbegründet. Außerdem lässt auch der beste Sonnenschutz immer noch eine gewisse Strahlung bis zur Haut vordringen.

Also Sonnenschutz – aber wie?

Sonnenschutz startet mit leichter, luftiger Bekleidung, ergänzt durch Sonnenhut und Sonnenbrille und wird ergänzt – wenn machbar – mit einem Zeitmanagement zu welcher Tageszeit man sich der Sonne aussetzt. T-Shirts, Tops, kurze Hosen und vor allem Badekleidung bedecken naturgemäß nicht die ganze Hautfläche, so dass ein Schutz der Haut mit hochwertigen Produkten wichtig ist. Nicht zu vergessen sind Schattenplätze, wobei im Hochsommer auch dort ein Restrisiko für einen Sonnenbrand, gerade bei empfindlicher Haut, an Ufern verstärkt durch Wasserreflexionen, besteht.

Frau mit Sonnenhut, Sonnencreme auf der Schulter vor blauem Himmel

Beim Auftragen des Sonnenschutzmittels soll darauf geachtet werden, sich eine halbe Stunde vor der Sonnenexpositur mit einer ausreichenden Menge der Creme einzuschmieren. Gute Firmen stellen Präparate ohne Duftstoffe und Parabene her, damit auch Allergiker die Sonne genießen können. Fährt man an das Meer gibt es auch bereits korallenfreundliche Sonnencremes, die keine negative Auswirkung auf den Korallenbestand haben.

Inzwischen gibt es wirklich für jeden die richtige Formulierung – fettfreie, schweißresistente Gele für Sportler:innen, mattierende und leichte Cremen bei unreiner Haut, gut pflegende, schützende und zart schmelzende Cremen, teilweise mit Antiaging-Effekt, hoch wasser- und abriebfeste Sonnenmilch für Kinder … es findet sich für jeden Anspruch die richtige Konsistenz. Gerade bei wiederkehrenden Fieberblasen sollte auf einen Lippenpflegestift mit hohem Lichtschutzfaktor zurück gegriffen werden. Generell gilt, nicht auf die Lippen zu vergessen.

Sonnenschutzprodukte aus der Apotheke bieten nicht nur eine große Auswahl für unterschiedlichste Bedürfnisse, sie erfüllen auch höchste Standards. Beratung inklusive.

Aber Männer brauchen keinen Sonnenschutz?

„Sonnencreme? Nein, brauch ich nicht. Will ich nicht.“ 

Diese Einstellung zum Thema Sonnenschutz ist bei Männern häufig zu hören. Die meisten Männer „bedienen“ sich bei den Sonnenpflegeprodukten aus dem Vorrat ihrer weiblichen Mitbewohnerinnen – und hören letztendlich irgendwann ganz damit auf. Das liegt aber nicht am Produkt selbst – die meisten Frauen lieben lipidreiche Cremes, die ein schön weiches Gefühl hinterlassen und gut duften – sondern an der Wahl des Produkts. Für Männer besser geeignet sind leichte Lotionen und Gele. Diese lassen sich leichter auftragen und fühlen sich nicht so „schwer“ auf der Haut an. Besonders einfach ist die Anwendung in Form eines Sprays. Hier fällt das lästige Verteilen und leichte Einmassieren fast vollständig weg. 

Mann mit Sonnenhut, Sonnenbrille, Hemd vor einem See, Sonnencreme in der Hand

Mit dem richtigen Mittel sollte der tägliche Sonnenschutz zur Selbstverständlichkeit werden. Vor allem Männer in Berufen unter freiem Himmel mit oftmals fehlende Kopfhaaren sind stärker gefährdet, an weißem Hautkrebs zu erkranken als vergleichsweise Frauen. Besonderes Augenmerk sollte hierbei auf Stellen gelegt werden, die normalerweise eher vernachlässigt werden. Ohren, Nacken, Lippen, Hände und Füße gehören besonders gut geschützt. Die Glatze bzw. die durchscheinende Kopfhaut wird hier seltener vergessen, denn wer schon einmal einen Sonnenbrand am Kopf hatte, denkt beim nächsten Mal garantiert daran!

Um den optimalen Schutz zu erreichen, die Sonnenprodukte vor dem Aufenthalt im Freien und nicht zu sparsam verwenden. Also Männer, ihr könnt ruhig dick auftragen! Und nachcremen! Der Schutz verschwindet durch Aufenthalt im Wasser, Abtrocknen oder Schwitzen und muss danach wieder erneuert werden. 

Bei Kindern ist Sonnenschutz besonders wichtig!

Genau! Je jünger umso empfindlicher ist die Haut des Kindes und bedarf natürlich einer besonderen Aufmerksamkeit im Umgang mit der Sonne. Um Kindern aber den Spaß an der Bewegung und im Freien nicht zu vermiesen, gibt es speziell für sie angepasste Sonnenschutzprodukte und natürlich gilt auch hier, dass passende Kleidung und Schatten wichtig sind und das Toben am Sandplatz im Sommer vielleicht nicht gerade in die Mittagszeit, also die Zeit der größten Sonnenbrandgefahr, fallen muss. Übrigens ist der Sonnenbrand nicht die einzige Gefahr, passender Sonnenschutz mit Hilfe von Sonnenhüten, Kleidung und Schatten beugt auch einer Überhitzung bzw. einem Sonnenstich vor. Zudem ist, dies gilt nicht nur für Kinder, auch auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Im letzten Jahr haben wir ausführlicher über Kinder und Sonne berichtet: Sommer – Sonne – Sonnenschutz und Kinder

Kind mit Schwimmflügerl und Kappe im Wasser

Sommer genießen!

Wenn ein bedachter, sorgsamer Umgang mit Haut und Sonne wie andere tägliche Pflegerituale selbstverständlich sind, steht einem genussvollen Sommer mit Baden, Wandern, Radfahren – oder ob im Urlaub oder daheim – nichts im Wege. Oft reicht es schon auf das eigene Gefühl zu hören und lieber schnell einen Schattenplatz aufsuchen oder noch einmal nachcremen. Hochwertige Produkte schützen die Haut und pflegen sie zudem. After-Sun Produkte spenden Feuchtigkeit nach dem Sonnenbad und beruhigen die Haut, sollte es ihr doch einmal etwas zu viel geworden sein. Der Sommer lädt mit seinen warmen Temperaturen zum Aufenthalt im Freien ein und soll Spaß machen. Mit einer Kombination aus vernünftigem Sonnenverhalten und Sonnenschutzprodukten für die Haut ist es leicht, für einen sonnenbrandfreien Sommer zu sorgen. Und seien wir ehrlich: Neben den Schmerzen und den drohenden Langzeitfolgen wie verfrühte Faltenbildung und Hautkrebs schaut ein Sonnenbrand alles andere als attraktiv aus. Die Haut wird für einen Sonnenschutz jedenfalls dankbar sein.

Oranger Sonnenuntergang am Wasser

Da wir auf der einen Seite aufpassen und zum Glück schon lange keinen Sonnenbrand mehr hatten und ehrlich gesagt am Strand auch nicht daran denken, uns beim Einschmieren zu fotografieren, sind wir fotomäßig dieses Mal wieder bei einigen Bildern fremd gegangen. Fotos: Titelbild mit Sonnenschirm, Sonnenbrand, Frau mit Sonnenhut sind von Adobe Stock.
Füße, Kind mit Schwimmflügel, Sonnenuntergang sind von Zimek und das Bild von mir in voller Sonnenschutzausrüstung ist von Mori.

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