Sonnenschutz = Männersache

Johannes Müller mit Sonnenschutz, Foto: Florian Mori„Sonnencreme? Nein, brauch ich nicht. Will ich nicht.“ Diese Einstellung zum Thema Sonnenschutz ist bei Männern häufig zu hören. Verständlicherweise. Denn die meisten Männer „bedienen“ sich bei den Sonnenpflegeprodukten aus dem Vorrat ihrer weiblichen Mitbewohnerinnen – und hören letztendlich irgendwann ganz damit auf, sich einzucremen, weil sich diese Mittel verdammt schwer verteilen lassen, kaum einziehen und einen unangenehmen Fettfilm auf der Haut hinterlassen.

Das liegt aber nicht am Produkt selbst – die meisten Frauen lieben lipidreiche Cremes, die ein schön weiches Gefühl hinterlassen und gut duften – sondern an der Wahl des Produkts. Für Männer besser geeignet sind leichte Lotionen und Gele. Diese lassen sich einfacher auftragen und fühlen sich nicht so „schwer“ auf der Haut an. Besonders angenehm ist die Anwendung in Form eines Sprays. Hier fällt das lästige Verteilen und leichte Einmassieren fast vollständig weg.

Segelboote am See, Foto: Angela Zimek

Mit dem richtigen Mittel sollte dann der tägliche Sonnenschutz zur Selbstverständlichkeit werden. Gerade Männer sind durch Berufe unter freiem Himmel und oftmals fehlende Kopfhaare stärker gefährdet an weißem Hautkrebs zu erkranken als Frauen. Besonderes Augenmerk sollte hierbei auf jene Stellen gelegt werden, die normalerweise eher vernachlässigt werden. Ohren, Nacken, Lippen, Hände und Füße gehören gut geschützt. Die Glatze bzw. die durchscheinende Kopfhaut wird seltener vergessen, denn wer schon einmal einen Sonnenbrand am Kopf hatte, denkt beim nächsten Mal garantiert daran!

Um den optimalen Schutz zu erreichen, die Sonnenprodukte vor dem Aufenthalt im Freien und nicht zu sparsam verwenden. Also Männer, ihr könnt ruhig dick auftragen! Und nachcremen! Der Schutz verschwindet durch den Aufenthalt im Wasser, Abtrocknen oder Schwitzen und muss danach wieder erneuert werden.

Mit dem richtigen Mittel und der richtigen Methode heißt es dann auch für Männer: Sonne ohne Reue.