Abnehmen … aber wie?

Äpfel, teilweise aufgeschnitten und Maßband

Wir lieben gutes Essen und sind damit vermutlich nicht allein. So gut es schmeckt, die Sache hat einen Haken: Wenn die Menge der Energiezufuhr den Energieverbrauch übersteigt, zeigt die Waage immer mehr Gewicht an. Die Hose beginnt zu eng zu werden, Fettpölsterchen verändern die Figur, Blutwerte werden auffällig und wir fühlen uns nicht mehr so richtig wohl in unserem Körper. Mehr Gewicht bedeutet auch mehr Belastung für unsere Gelenke bei Bewegung und Sport.

Waage
Wenn die Waage zuviel anzeigt, wird es Zeit, etwas zu ändern.

Auch wenn der Fasching heuer pandemiebedingt ausgefallen ist, bietet sich die kommende Zeit an, Fettpölsterchen und co adieu zu sagen. Das Rezept, um das Idealgewicht zu erreichen, ist mit ein paar Worten schnell ausgesprochen und klingt recht einfach: Weniger Essen, mehr Bewegung.

Logisch: Wenn ich mir weniger Energie zuführe als ich verbrauche, muss mein Körper auf Energiereserven, sprich die Fettpölsterchen zurück greifen und ich nehme ab. Doch wer schon einmal Gewicht reduzieren wollte, weiß, dass es nicht ganz so einfach ist. Schon bei der Wahl der Diät können Fehler gemacht werden.

Daher: Vorsicht bei Diätversprechen, die einen utopischen Gewichtsverluste versprechen. So schön es klingt, innerhalb einer Woche 10 kg abzunehmen, so wenig wird es umsetzbar sein beziehungsweise gesund sein. Gewichtsreduzierung wird nicht nur durch Fettabbau erreicht, sondern bei falschem Fasten wird neben Wasser auch Muskelmasse abgebaut. Wenn der Körper während einer extremen Diät in Panik gerät, da er sich in einer Hungersnot wähnt und daher auf den Hungerstoffwechsel umprogrammiert, bremst dies den Fettabbau. Nicht nur das: Nach der Diät wird er sich eifrig bemühen, sicherheitshalber Reserven für die nächste Hungerzeit anzulegen. Der Körper meint es dabei nur gut mit uns. Er passt auf, dass wir jetzt und in Zukunft durch schlechte Zeiten kommen. 

Dieser Jojo-Effekt ist natürlich nicht gewünscht. Daher müssen beim Abnehmen bestimmte Punkte beachtet werden. Dabei gilt: Ein halbes Kilo pro Woche ist ein gesundes Maß.

Energiedefizit:

Weniger Energie zuführen – mehr verbrauchen. Wieviel das ist, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es empfiehlt sich, die Kalorienzufuhr eine Zeit lang zu überwachen (eventuell ein Energietagebuch führen) und bei zu schnellem oder zu langsamen Abnehmen anzupassen.

Qualität der Nahrungsmittel:

Achte auf eine vollwertige Kost und versuche Zucker und raffinierte Kohlenhydrate zu vermeiden. Oft hilft es schon, auf gesüßte Getränke zu verzichten. Vorsicht bei Fertigessen, es ist überraschend, wo sich Zucker und Fett verstecken. Ausgewogen bedeutet, nichts übertreiben, nichts weglassen, aber auf die Qualität achten: Proteine, Kohlenhydrate, hochwertige Fette, Mineralstoffe, Vitamine. Gesunde und auch schmackhafte Rezepte zum Abnehmen finden sich sowohl in Kochbüchern, wie auch im Internet. 

Training und Bewegung

Ohne Bewegung wird das Abnehmen nicht funktionieren. Schließlich soll das Fett weg und die Muskeln modelliert, also aufgebaut werden. Radfahren, Spazierengehen sind dabei sicher wichtig, allerdings erreicht man damit nicht jeden Muskel. Das kann mit zusätzlichem Krafttraining erreicht werden.

Bewege dich täglich, lass das Auto auch einmal stehen und gehe zu Fuß, nimm die Treppe anstelle des Lifts.

Zeit und Geduld

Nachhaltiges Abnehmen dauert und ist aufwändig. Da ist einerseits Geduld wichtig, andererseits aber auch täglicher Einsatz: Training, Bewegung, bewußtes Einkaufen, gesundes Essen zubereiten. Doch es lohnt und ist ein wunderbares Gefühl, wenn nach ein paar Wochen neben weniger Gewicht auch sich körperliches Wohlbefinden und bessere Leistungsfähigkeit einstellen.

Wandern

Disziplin

hmm … wohl der schwierigste Teil, denn der innere Schweinehund erklärt uns tagtäglich, dass er lieber daheim am Sofa bleibt, wahlweise mit Chips oder Schokolade. Also nie das Ziel aus den Augen verlieren und nicht aufgeben, nur weil der innere Schweinehund mit uns verhandelt. 

Schatten Fahrradfahrer

Übrigens, Fasten ist etwas ganz anderes und sollte nur unter (ärztlicher) Aufsicht geschehen. Beim Fasten nimmt man nur mehr sehr wenig oder gar keine Nahrung mehr zu sich. Meistens hat das Fasten auch einem spirituellen Hintergrund und kann eine sehr wertvolle Erfahrung sein. Häufig wird dies in Klöstern angeboten und natürlich ist auch dort das Abnehmen ein Ziel. Echtes Fasten lässt sich jedoch nicht so einfach in den Alltag einbauen. 

Eine Diät hingegen zielt auf eine langfristige Umstellung in Richtung vollwertiger Ernährung und gesunder Lebensführung ab. Das Wort Diät hat seinen Ursprung im griechischen, „diaita“ und bedeutet so viel wie: „Lebensführung, Lebensweise oder (Lebens-)Ordnung“. Das klingt doch motivierend und verspricht langfristig mehr persönlichen Gewinn in Form von Wohlbefinden und Fitness als Verzicht.

Unsere Apotheke und Corona

Winterlandsschaft

2021 ist noch keinen Monat alt. Niemand von uns kann sich erinnern, dass ein Jahr jemals so begonnen hatte: Schulen, Theater, Kinos, Restaurants, sogar ein Großteil der Geschäfte sind geschlossen und dort, wo geöffnet ist, laufen wir mit einem Mund-Nasenschutz herum. Hätte uns dies jemand vor einem Jahr vorhergesagt, wir hätten wahrscheinlich schallend gelacht und dies ins Reich von Sagen und Märchen abgetan.

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Unsere 5 besten Tipps für einen guten Start in die kalte Jahrezeit

Baum im Herbstkleid, Foto: Angela ZimekDie kalte Jahreszeit rückt unaufhaltsam näher, die Tage werden kürzer, die Sonne findet immer seltener durch die Nebeldecke und die ersten Menschen plagen sich bereits mit Erkältungen wenn nicht gar mit grippalen Infekten. Gerade in den Wintermonaten ist die Infektanfälligkeit erhöht. Das hat mehrere Ursachen:

  • Wir gehen seltener hinaus.
  • Trockene Luft: Winterluft ist trockener als Sommerluft, geheizte Räume verstärken diesen Effekt meist noch.
  • Wir sind, da mehr in Räumen, häufiger in engem Kontakt mit anderen Menschen.

Auch wenn die Frage noch immer nicht restlos geklärt ist, warum einige Menschen scheinbar jedem Virenangriff trotzen und anderen hingegen immer die Nase verstopft ist, sind wir dennoch nicht hilflos der Armada an Erkältungsviren ausgeliefert. So wie wir unsere Muskeln mit gezieltem Training aufbauen, können wir auch unser Immunsystem stärken. Garantie, keinen Schnupfen oder gar eine echte Grippe zu bekommen, gibt es natürlich nicht. Es gibt aber ein paar Faktoren, die uns helfen, den Viren ein Schnippchen zu schlagen. Wir haben für Sie unsere Top-5-Tipps zusammengetragen.

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Immer der Nase nach. Aromatherapie, gute Stimmung, Raumbeduftung

Zitrusblüte, Foto: Angela Zimek{Werbung, da Produktnennung}
Mit diesem spannenden Thema begannen wir am Montag, dem 18.09.2018, unsere Apotheke für Vorträge zu öffnen. Viele interessierte Gäste folgten unserer Einladung, um von Fred Wollner allerlei Wissenswertes über Duftöle, Aromatherapie und Anwendung zu erfahren. Fred Wollner ist Geschäftsführer der Firma Lavanda, welche die ätherischen Öle der wohlbekannten Marke Primavera vertreibt. Primavera ist Produzent von hochwertigen und vor allem natürlichen Duftölen.

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Für den Fall des Falles: Reiseapotheke

Flug über den Wolken, Foto: Selina ZimekSommerzeit – Urlaubszeit – Reisezeit. Die Koffer sind gepackt und los geht es Richtung Meer, Seen oder Berge. Hauptsache weg. Tapetenwechsel. Balsam für die Seele, Erholung, Ausbruch aus dem Alltag. Was haben Sie sich in Ihrem Urlaub vorgenommen? Ein aufregendes Abenteuer? Aktiv sein und sich sportlich neuen Herausforderungen stellen? Sich wieder einmal richtig der Familie, den Kindern widmen? Oder einfach faulenzen und den Tag genießen?

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Apotheke im Fokus

Apothekenregal, Foto: Florian MoriEine groß angelegte Kampagne macht darauf aufmerksam, welche Dienstleistungen zu unserem Aufgabenbereich gehören und für uns selbstverständlich sind. Der Notdienst in der Nacht und am Wochenende zum Beispiel oder die Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten und deren Wechselwirkung untereinander und/oder mit rezeptfreien Ergänzungsmitteln.

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Sonnenschutz = Männersache

Johannes Müller mit Sonnenschutz, Foto: Florian Mori„Sonnencreme? Nein, brauch ich nicht. Will ich nicht.“ Diese Einstellung zum Thema Sonnenschutz ist bei Männern häufig zu hören. Verständlicherweise. Denn die meisten Männer „bedienen“ sich bei den Sonnenpflegeprodukten aus dem Vorrat ihrer weiblichen Mitbewohnerinnen – und hören letztendlich irgendwann ganz damit auf, sich einzucremen, weil sich diese Mittel verdammt schwer verteilen lassen, kaum einziehen und einen unangenehmen Fettfilm auf der Haut hinterlassen.

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Sonnenschutz aus der Apotheke – Vertrauenssache

Johannes Müller mit Mitarbeiterinnen und Sonnenschutz, Foto: Florian MoriNach dem langen, dunklen Winter und dem wechselhaften, teilweise verregneten Frühling sehnen wir uns nach wärmenden Sonnenstrahlen, die gut für Körper und Seele sind. Die Sonne tut uns sehr gut, baut in unserem Organismus das Vitamin D auf, das äußerst wichtig für unseren Knochenbau und unsere Stimmung ist. Auf der anderen Seite können jedoch die UVA- und UVB- Strahlen des Sonnenlichts unsere Zellen schädigen. UVA-Strahlen können sogar Krebs hervorrufen, deshalb ist es wichtig, auf guten Sonnenschutz zu achten.

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